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Regelungen zum Sportunterricht

1) Jede Schülerin, jeder Schüler muss am Sportunterricht teilnehmen. Auch bei Unpässlichkeiten, Verletzung etc. besteht Anwesenheitspflicht.
An den sportpraktischen Übungsteilen braucht dann nicht teilgenommen zu werden.

2) Leidet ihr Kind an Krankheiten und/oder Allergien, die die sportliche Leistungsfähigkeit einschränken, informieren Sie bitte die zuständige Lehrkraft zu Beginn eines Schuljahres schriftlich.

Erkrankung über einen längeren Zeitraum:
Über die Befreiung einer Schülerin oder eines Schülers vom Sportunterricht bis zu drei Monaten entscheidet die Schulleitung auf schriftlichen Antrag der Eltern. Die Sportlehrkraft kann Schülerinnen und Schüler bis zur Dauer eines Monats von der Teilnahme am Sportunterricht oder von bestimmten Teilbereichen befreien. Je nach Art der Beeinträchtigung sind befreite Schülerinnen und Schüler grundsätzlich zur Anwesenheit im Sportunterricht verpflichtet und können zu unterstützenden Tätigkeiten herangezogen werden.

3) Aus Sicherheitsgründen sind vor Beginn des Sportunterrichts Uhren und sämtliche Schmuckgegenstände abzulegen: auch der sog. Piercing-Schmuck muss abgelegt oder abgeklebt werden.
Uhren, Schmuck und sonstige Wertsachen werden vor der jeweiligen Fachlehrkraft eingesammelt und zugriffsicher aufbewahrt.
Hinweis: Beim Verlust von Bargeld, Geldbörsen und Brieftaschen, Schmuck, Fahrtausweisen und Schlüsseln haftet der Kommunale Schadensausgleich Hannover (KSA) nicht.

4) Aus Sicherheitsgründen müssen die Schülerinnen und Schüler während des Sportunterrichts Sportschuhe tragen, die entweder mittels eines Klettverschlusses fest geschlossen oder mit Schnürsenkeln fest geschnürt sind.

5) Im Rahmen der Gesundheitserziehung ist die Schule auch gehalten, auf die notwendige Körperpflege nach dem Sportunterricht hinzuweisen. Im Sportbereich befinden sich Duschräume und alle Sportlehrkräfte schließen den Unterricht so rechtzeitig, dass genügend Zeit zum Duschen zur Verfügung steht.

6) Schwimmunterricht für Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens
Laut § 3 NSchG hat "eine Schülerin, die nicht am Schwimmunterricht teilnehmen möchte, weil ihre Religion es verbietet, sich im Badeanzug und ohne Kopftuch zu zeigen, die Möglichkeit, eine Schwimmbekleidung zu wählen, die den islamischen Vorschriften entspricht (sog. Burkini, ein Ganzkörper-Badeanzug für muslimische Frauen)“. Damit besteht auch hier die Verpflichtung der Teilnahme am Schwimmunterricht.